Ausbildung

Damit ein reibungsloser Einsatzablauf zustande kommt und im Ernstfall unter Einfluss von Stressfaktoren jeder mit jedem zusammen arbeiten kann, ist es für alle Kameraden unabdingbar, regelmäßig Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen im feuerwehrtechnischen Bereich zu besuchen.

 

Nach der vierwöchigen Grundausbildung (Truppmann Teil 1) auf Stadtebene ist der/die Feuerwehrkamerad/in dazu befähigt, am aktiven Alarmdienst teilzunehmen.

 

In den darauffolgenden zwei Jahren sollen die Kameraden Erfahrungen im Einsatzdienst sammeln und erste feuerwehrtechnische Lehrgänge auf Stadtebene (Sprechfunk, Atemschutz, Maschinisten, Technische Hilfeleistung) besuchen.

Je nach Eignung und Interesse können dann in den Folgejahren Führungslehrgänge (Trupp-, Gruppen- und Zugführer) absolviert werden.

Wöchentlich findet für jede Gruppe ein zweistündiger Ausbildungsdienst statt, bei dem Ausbildungsinhalte durch den zuständigen Gruppenführer vermittelt werden. Zusätzlich werden mehrmals im Jahr Übungen im Löschzug gefahren, sowie theoretische Kenntnisse auf den Monatsversammlungen vermittelt.

Für die Kameraden/innen mit bestimmten Funktionen sind zusätzliche Ausbildungsdienste wie z.B. Atemschutz-weiterbildung, Maschinistenausbildung oder AED-Weiterbildung vorgesehen. Sonderdienste wie z.B. das Trainieren einer Eisrettung oder das Schwimmen in Einsatzbekleidung werden nach Bedarf durchgeführt.

 

Insgesamt muss jeder Feuerwehrkamerad jährlich eine Ausbildungszeit von 40 Stunden nachweisen können.

 

Weiterhin werden ständig Begehungen der örtlichen Liegenschaften (Industrie- und Gewerbebetriebe, Hofanlagen, Verkehrsanlagen) durchgeführt, um auf die entsprechenden lokalen Gegebenheiten vorbereitet zu sein.