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Kinderfeuerwehrfahrt 2013

2. Stadtkinderfeuerwehrfahrt nach Sankt Andreasberg

 

Vom 21.06-23.06.2013 hieß es für die Mini Salamander Koffer packen.

Mit den Kinderfeuerwehren aus Harxbüttel, Rüningen und Lamme wollten wir ein Wochenende ohne Eltern genießen und ganz viel Spaß haben. 

Mit Sack und Pack trafen wir uns um 14.30 Uhr am Feuerwehrhaus.

Wie immer war die Aufregung bei den Kindern groß, alle plapperten durcheinander und stellten laufend Fragen, mussten ständig auf die Toiletten oder zappelten nur rum. 

Trotzdem schafften wir es 15 min. vor der geplanten Zeit alle Kinder in den Autos sitzen zu haben und bei lauter Musik und Partystimmung Thune gut gelaunt zu verlassen. 

Die gute Laune verließ uns Gott sei Dank auch nicht als wir nach kurzer Zeit dann das erste Mal im Stau steckten. Nach einem weiteren Stau hinter Wolfenbüttel kamen wir unserem Ziel immer näher und die Kinder wurden wieder nervös. 

Angekommen am Ziel mussten wir uns erstmal kurz die Beine vertreten um dann in Ruhe unsere Zimmer zu beziehen. Alle waren mit der Zimmeraufteilung zufrieden und relativ schnell wurde deutlich, das die Mädchen ihre Zimmer ganz für sich haben wollten. Es wurden Passwörter für die jeweiligen Zimmer überlegt.

 

Als die anderen Feuerwehren ankamen machten wir uns auf den Weg um die Jugendherberge genauestens unter die Lupe zu nehmen.

Begeistert waren die Kinder von dem großen Außengelände, dem Bolzplatz und dem kleinen Wäldchen um darin in kleinen Gruppen für sich sein zu können.

Ein Highlight war die Feuerstelle mitten auf dem Gelände.

Nach dem Abendbrot stand natürlich fest, das ein Lagerfeuer gemacht werden musste.

Allerdings rechneten die Kinder nicht damit, das wir Betreuer noch was viel cooleres mit ihnen vor hatten. Die Jugendherberge hatte ihr eigenes Schwimmbad im Keller und das mussten wir natürlich sofort einweihen. Glücklich und Müde gingen die Kinder ins Bett.

 

Der zweite Tag stand unter dem Motto "Wandern und Rodeln."

Nicht sehr weit von der Jugendherberge entfernt liegt die Sommerrodelbahn.

Mit gepackten Rucksäcken marschierten wir also los, durch Feld und Wald, über Stock und Stein den Berg hinauf. Oben angekommen hatten einige dann doch Angst vor dieser riesen Rodelbahn, nun blieb ihnen aber nichts anderes mehr übrig als Augen zu und durch. Bereut haben sie es auf keinen Fall. Das Rodeln hat riesigen Spaß gemacht und sofort schrien alle nach mehr. 

Allerdings hieß das dann auch den ganzen Weg erneut nach oben, und dazu hatte keiner mehr Kraft.

Was wir alle bis dahin noch nicht wussten war, das der Rückweg zur Jugendherberge das schwierigste war, was wir bis dahin mit den Kindern erlebt hatten.

 

Mehrere Kilometer steil bergauf durch St. Andreasberg kostete uns alle echt Nerven.

Die ersten Kilometer machten alle noch gute Miene zu bösem Spiel, aber schon bald war die Motivation auf dem Tiefstand und alle wollten nur noch nach Hause.

Aber die Kinder schafften es noch mal alle Reserven zu mobilisieren und geschafft kamen wir an der Jugendherberge an. Da war unser Grillabend nun genau das richtige. Alle liesen sich ihre Wurst und den Salat schmecken. Am Abend gab es dann unsere Disco . Die Mädchen kamen in den schönsten Kleidern und frisch geschminkt, die Jungs geduscht und gut riechend um es richtig krachen zu lassen.

Der Abend endete und wir Betreuer waren stolz, so tolle Kinder mit in St. Andreasberg zu haben.

Tag drei ist dann der Tag des Chaos! Alle müssen Koffer und Taschen packen, in den Zimmern herrscht ein riesiges Durcheinander und als es dann endlich alle geschafft hatten die Zimmer zu verlassen, war es schon Mittag.

Nach dem Mittagessen trafen wir uns alle in der hauseigenen Turnhalle um noch ein bißchen zu spielen und uns dann voneinander zu verabschieden.

Bei einem großen gemeinsamen Kreis bedankten sich die Betreuer bei den Kindern, das alles so super geklappt hat mit einer Medaille und einer Urkunde.