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Tag d. offenen Tür der Feuerwehr Berlin

Auf Einladung des stellvertretenden Leiters der Berufsfeuerwehr Berlin, Herrn Karsten Göwecke, machten sich die Mitglieder des Musikzuges mit Ehepartnern sowie Ehrenmusikern und Mitgliedern das Kommandos der Freiwilligen Feuerwehr Thune auf den Weg nach Berlin, "Kalle" Koch hatte für uns einen Bus gechartert und so traffen wir uns am 11.06.2011 um 8.30 Uhr vor dem Feuerwehrhaus in Thune. Hier hatten Anke Schaper und weitere fleißige Hände halbe Brötchen zum Frühstück vorbereitet. Für die Musikinstrumente und die notwendige flüssige Verpflegung für unterwegs hatten wir einen Feuerwehrtransporter aus Stöckheim geordert, der von Frank-Peter Schrapel gelenkt wurde.

 

Über die Avus, einst die schnellste Rennstrecke der Welt, ging es nach Charlottenburg zur Hauptwache der Berufsfeuerwehr. Hier fand mit dem 1. Musikzug der Berliner Feuerwehr eine Marschprobe für den morgigen Tag statt. Die neun Musiker wurden von sieben Musikern unseres Musikzuges verstärkt. 133 junge Feuerwehranwärter aus Berlin sollten morgen vereidigt werden. Gegen 17 Uhr begleitete uns ein Feuerwehrfahrzeug in die Innenstadt zum Hotel. Leider bewölkte sich der Himmel immer mehr und von der Sonne war nichts mehr zu sehen.

 

Im Hotel "Ellington" in der Nürnberger Straße bezogen wir unsere Zimmer, die sich als klein und übersichtlich entpuppten. Nun hatten wir bis 19.30 Uhr Zeit dem Kaufrausch auf dem Ku'damm nachzugehen. Die Gedächtniskirche und das Europa-Center lagen direkt vor uns. Noch hielt sich der Regen zurück. Das KaDeWe war der erste Kaufmagnet für uns. Beim Verlassen des Kaufhauses gerieten wir in unseren ersten Berlinschauer: es goss in Strömen. Um 19.30 Uhr waren wir pünktlich im Innenhof des Hotels, wo uns Carsten Obermeier begrüßte, ein alter Bekannter, der mit Stefan vor 20 Jahren beim Bund war und bei uns im Musikzug mitgespielt hat. Er hat dann bei Alfons Schuhbeck in Wagging am See Koch gelernt und ist nun Chefkoch hier im Hotel. Das Essen war vorzüglich und auch Bier und Wein schmeckten uns trotz der kühlen Witterung. Als Besucher erschienen Karsten Göwecke mit seiner Ehefrau auf ein Stündchen. 

 

Um 10 Uhr spielten wir mit unseren Berliner Musikkameraden zur Eröffnung des Tages der offenen Tür auf dem Gelände der Wache. Dann formierten sich die Kameraden zur Vereidigung. Um 11 Uhr marschierten die 133 jungen Feuerwehrkameraden zum Marsch "Ins Land hinaus" auf dem großen Platz. Der Staatssekretär vom Berliner Senat hielt eine fachlich fundierte Ansprache und wies insbesondere auf die Leistungen und Verantwortung der Öffentlichkeit gegenüber hin, die von den jungen Feuerwehrkameraden erwartet werden. 1000(l) Einsätze pro Tag sind in Berlin zu verzeichnen, wobei Hilfeleistungen 80% betragen. Zum Schluss erklang die Nationalhymne, die von allen kräftig mitgesungen wurde. Dann wurde hinausmarschiert und der offizielle Teil war vorbei. 

 

Um 12.30 Uhr versammelten wir uns zu einem ersten Auftritt, ein kräftiger Regenschauer gebot uns mitten im Vortragsstück die Instrumente und Noten zu packen und alles in Sicherheit zu bringen. Insbesondere die Holzblasinstrumente waren doch sehr gefährdet. Danach kam die Sonne aber wieder heraus und wir konnten noch einige Stücke zum Vortrag bringen. Ab 14.30 Uhr konnten wir noch einmal unser ganzes musikalisches Können in die Waagschale werfen und musizierten vor einem größeren Publikum. Doch dann war es 16 Uhr geworden und es hieß Abschied nehmen von Berlin. Regen setzte ein und wollte nun gar nicht mehr aufhören bis wir Braunschweig erreicht hatten.